Warum der FI-Schalter so wichtig ist

Der Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz FI oder RCD, ist Ihr persönlicher Schutzengel im Sicherungskasten. Bei einem Fehlerstrom - zum Beispiel wenn jemand in eine defekte Lampe greift oder Wasser in eine Steckdose läuft - schaltet er den Strom innerhalb von 0,2 Sekunden ab. Damit verhindert er lebensgefährliche Stromschläge und Brände.

Trotzdem habe ich in meiner Arbeit als Elektromeister in Stuttgart schon viele Häuser gesehen, in denen FI-Schalter fehlen oder seit Jahren nicht geprüft wurden. Das ist ein vermeidbares Risiko.

Wann brauchen Sie einen FI-Schalter?

Seit 2007 sind FI-Schutzschalter für Steckdosen im Wohnbereich Pflicht (DIN VDE 0100-410). In älteren Gebäuden müssen sie bei jeder größeren Elektromodernisierung nachgerüstet werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind: ein Blick in den Sicherungskasten zeigt es. Ein FI-Schalter hat eine Testtaste mit dem Buchstaben „T".

Selbst prüfen - so geht's

Drücken Sie etwa alle 6 Monate die Testtaste am FI-Schalter. Der Schalter muss sofort auslösen und der Strom dieser Gruppe geht aus. Danach kippen Sie ihn wieder hoch. Funktioniert das nicht, ist der FI defekt - das ist ein Sicherheitsrisiko und sollte umgehend repariert werden.

Wann ein Elektriker ran muss

Wenn der FI-Schalter ohne erkennbaren Grund auslöst, ist meistens ein Fehler in der Installation oder einem Gerät die Ursache. Bitte nie einfach hochkippen und ignorieren - das umgeht den Schutz. Rufen Sie uns an, wir finden die Ursache. In Stuttgart und Umgebung sind wir meist innerhalb von 1-2 Tagen vor Ort.

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