FI-Schutzschalter - der Lebensretter im Sicherungskasten
Der Fehlerstromschutzschalter, fachsprachlich RCD, schaltet den Strom blitzschnell ab, wenn Strom über einen Fehlerpfad - etwa durch einen Menschen - abfließt. Er ist der wichtigste Schutz gegen einen tödlichen Stromschlag. Doch FI-Schalter ist nicht gleich FI-Schalter: Je nach Anwendung sind unterschiedliche Typen vorgeschrieben. Als Elektromeisterbetrieb aus Stuttgart erklären wir den Unterschied verständlich.
Typ A - der Standard für den Haushalt
Der Typ A erfasst sowohl klassische Wechselfehlerströme als auch pulsierende Gleichfehlerströme und ist für die allermeisten Stromkreise im Haushalt vorgeschrieben - etwa für Steckdosen, Beleuchtung und normale Geräte. In vielen älteren Anlagen fehlt ein FI-Schalter noch ganz; hier raten wir dringend zur Nachrüstung, denn sie kann Leben retten.
Typ F und Typ B - für spezielle Verbraucher
Der Typ F ist für Geräte mit Frequenzumrichtern ausgelegt, etwa moderne Waschmaschinen. Der Typ B erfasst zusätzlich glatte Gleichfehlerströme und ist überall dort nötig, wo solche entstehen können - klassisch bei vielen Wallboxen und Wärmepumpen. Wird hier der falsche Typ verbaut, ist der Schutz nicht gewährleistet. Manche Wallboxen haben eine entsprechende Erkennung bereits integriert.
Im Zweifel den Fachmann fragen
Welcher FI-Typ wo erforderlich ist, hängt von den angeschlossenen Geräten und der konkreten Installation ab. Diese Beurteilung gehört in fachkundige Hände. Wir prüfen Ihre Anlage, rüsten fehlende oder falsche Schutzschalter nach und sorgen für normgerechte Sicherheit. Vereinbaren Sie eine Prüfung in Stuttgart, Ostfildern und der Region.
