Warum Überspannungsschutz heute unverzichtbar ist
Moderne Haushalte sind voll mit empfindlicher Elektronik: Smart-TV, Wärmepumpe, Wallbox, PV-Wechselrichter, Router und Hausautomation. All diese Geräte reagieren empfindlich auf Spannungsspitzen. Ein einziger Überspannungsimpuls - etwa durch einen Blitzeinschlag in der Nähe oder Schaltvorgänge im Netz - kann Schäden in vierstelliger Höhe verursachen. Als Elektromeisterbetrieb aus Stuttgart erleben wir solche Fälle regelmäßig, und fast immer wäre der Schaden mit einem Überspannungsschutz vermeidbar gewesen.
Seit der Neufassung der DIN VDE 0100-443/534 Pflicht
Bei Neubauten und größeren Sanierungen ist der Einbau von Überspannungsschutzgeräten (SPD - Surge Protective Devices) seit Oktober 2016 verpflichtend. Wer heute neu baut oder die Elektroinstallation modernisiert, kommt am Überspannungsschutz nicht mehr vorbei. Auch im Bestand empfehlen wir die Nachrüstung dringend, denn der Schutz amortisiert sich schon beim ersten verhinderten Schaden.
Das dreistufige Schutzkonzept
Wirksamer Überspannungsschutz arbeitet mit mehreren Stufen: Der Typ-1-Ableiter im Hausanschlusskasten fängt energiereiche Blitzteilströme ab, der Typ-2-Ableiter im Zählerschrank schützt die Hausinstallation, und Typ-3-Geräte direkt vor empfindlichen Verbrauchern bilden die Feinabsicherung. Erst das Zusammenspiel aller Stufen bietet zuverlässigen Schutz - einzelne Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz reichen nicht aus.
Was die Nachrüstung kostet
Die Nachrüstung eines Typ-2-Ableiters im Zählerschrank kostet inklusive Material und Montage meist zwischen 250 und 600 Euro - abhängig vom Platz im Verteiler und ob eine Erweiterung nötig ist. Das ist eine überschaubare Investition im Vergleich zum Totalverlust Ihrer Elektronik. Wir prüfen Ihren Zählerschrank kostenlos vor Ort und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin in Stuttgart, Ostfildern oder der Region.
