Sicherheit im Bad - warum Schutzzonen so wichtig sind
Das Badezimmer ist der elektrotechnisch anspruchsvollste Raum im ganzen Haus. Wasser und Strom vertragen sich nicht, deshalb gelten hier besonders strenge Regeln. Die DIN VDE 0100-701 teilt das Bad in Schutzbereiche ein, in denen jeweils festgelegt ist, welche elektrischen Betriebsmittel zulässig sind. Als Elektromeisterbetrieb aus Stuttgart erklären wir Ihnen die Zonen verständlich.
Die drei Schutzbereiche
Bereich 0 ist das Innere von Badewanne und Dusche - hier sind nur Geräte mit Schutzkleinspannung zulässig. Bereich 1 reicht bis 2,25 Meter über dem Boden direkt über der Wanne; hier dürfen nur fest installierte, spritzwassergeschützte Geräte montiert werden. Bereich 2 erstreckt sich 60 Zentimeter um die Wanne; hier sind spritzwassergeschützte Leuchten erlaubt. Erst außerhalb dieser Zonen dürfen normale Steckdosen installiert werden - und auch nur mit FI-Schutzschalter.
Worauf es bei der IP-Schutzart ankommt
Jedes Gerät im Bad braucht die passende IP-Schutzart. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen Fremdkörper, die zweite für den Schutz gegen Wasser. In Bereich 1 ist mindestens IPX4 (Spritzwasserschutz) gefordert, bei Strahlwasser sogar IPX5. Eine falsch gewählte Leuchte über der Dusche ist nicht nur unzulässig, sondern lebensgefährlich.
Planen Sie Ihr Bad mit dem Fachmann
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